Aus der Presse


Pressebericht

     
    Ratoldusschule

Unterricht auf sanften Pfoten

In der 2.KLasse der Ratoldusschule nahm Frau Richter mit Ihren Schülern das Thema >Hund< durch. Um den Kindern das Ganze "haut-und-hundnah" beizubringen, boten sich 5 Therapiehunde-Teams an, auf dem Schulhof den Schülern das Verhalten des Hundes, die Beschaffenheit sowie den Umgang mit den Tieren genau zu erklären und wirklich zu zeigen.

Jeder Hund war auf seine Aufgabe genau vorbereitet, so dass die Kinder in kleinen Gruppen alle Stationen durchmachen konnten. So durften Sie die Hovawarthündin Leto genau das Fell, Ohren und sogar das Gebiss anschauen. Das war natürlich toll und ganz anders als aus dem Schulbuch! Mit Golden-Retriever Boomer war es lustig, ihn durch den Tunnel zu schicken und ihm den Ball zu werfen, den das Tier wieder und wieder geduldig brachte. So verloren auch die ängstlicheren Kinder die Angst vor großen Hunden. Der Hovawartrüde Rex war für die Pflegestation zuständig. Ihn konnten die Kinder striegeln und bürsten und haben gesehen, dass so ein Hund auch gepflegt werden muss; auch Rex fand das sehr angenehm. Die Golden- und Flat-Coated-Retrieverhündinnen Jessie und Cheyenne zeigten allen, wie schnell sie ein Leckerli unter verschiedenen Bechern finden konnten. Die Kinder waren erstaunt, wie gut ein Hund seine Nase einsetzt, zumal es dann auch noch eine Belohnung gibt. Mit dem Schäferhundmischlingsrüden Mozart wurde den Kindern gezeigt, wie man sich verhält, wenn man einem Hund begegnet und wie man einen fremden Hund richtig streichelt und vor allem, dass man den Besitzer erst fragen muss!

Leider war die "Hundestunde" für die Kinder viel zu schnell vergangen und auch Frau Richter fand es toll, dass die Therapiehunde alles so willig und freudig gemacht haben. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Dankeschön für die Hunde und ihre Frauchen. Ob es den Kindern oder den Hunden wohl mehr gefallen hat war nach dem Einsatz nicht wirklich zu erkennen.

Bettina Wehrle

Ratoldusschule-Radolfzell




 


Lebendiger Biologieunterricht


Juli 2005

 

Kurz vor den Sommerferien besuchten vier Therapiehunde - Teams
und zwei Teams in Ausbildung eine 2. Klasse der Ratoldusschule.
28 Kinder samt Lehrerin erlebten lebendigen Biologieunterricht

Bei verschiedenen Stationen erfuhren die Kinder vielees über den Hund.
Wie verhalte ich mich dem Hund gegenüber?
Was brauche ich alles für die Haltung eines Hundes?
Wie beschäftige ich einen Hund sinnvoll?

Hier konnten die Kinder in Erfahrungenbringen, was eine Hundenase
zu leisten vermag: die Schüler durften besonder gute Leckerchen in
Bechern verstecken - die Therapiehunde durften den richtigen
Becher raussuchen.
Hier war ein guter Riecher gefragt.
In einem Rollenspiel lernten die Zweitklässler, wie sie sich einem fremden
Hund gegenüber verhalten sollen. Das war lustig : die Jungs und Mädels
standen alle still ; durften alles fallenlassen, was in den Händen hielten,
und rollten sich am Schluß zu einer Kugel zusammen. In dieser Position
hat auch ein angriffslustiger Hund keine Chance.
Natürlich fand kein Hundeangriff statt - die Therapiehunde sind bestens
ausgebildet und halten auch oft unsanften Berührungen der stürmischen
Kinder aus.

Die Schulkinder lernten auch, das man einen Hund nicht ärgern darf und
den Hundebesitzer vor dem Streicheln fragen muss. Ein angebundener Hund
vor der Ladentür sollte man in Ruhe lassen.
Ebenso braucht man einige Utensilien für die Hundehaltung, viel Zeit zum
Spazierengehen und ein Bisschen Kleingeld für`s Fressen, eventuell
Tierarzt und Hundesteuer.
Die Untersuchung des Hundes war ein weiterer Höhepunkt des Schulbesuchs :
Wo ist denn nun die Wolfskralle und wie sehen die Pfoten und das Gebiß aus?
Im lebendigen Biologieunterricht konnten alle Fragen beantwortet werden -
die Hunde freuten sich am meisten über das heftige Durchknuddeln und die
vielen guten Leckerchen, die ihnen die Kinder verteilen durften.

Ein schöner Vormittag ging zu Ende - die Kinder haben hoffentlich viel gelernt
und die Hunde waren mit soviel Leckerchen rundherum satt.

Mozart (Schäferhundmix), Boomer und Jessy (Golden Retriver),
Rex (Hovawart), und die Therapiehundschüler Daisy (Labrador Retriever)
und Kira (ungarischer Jagdhund) gaben ihr Bestes mit den Kindern und
diese hatten wohl auch großen Spaß mit den Hunden.

Text : Andrea Syrwatka